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Ulmer Freiheit

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Die Ulmer Freiheit ist die Magazinsendung auf Radio free FM. Sie will Alternative zu den leichtverdaulichen, gängigen Unterhaltungsshows am Nachmittag sein: Die Musik der Ulmer Freiheit präsentiert alle Stile von Radio free FM: progressive und innovative Musik, die noch nicht bei anderen Sendern gespielt wird [siehe Rotation]. Dazu gibt es Neuigkeiten, Veranstaltungstipps, Zip-FM und die Platte der Woche präsentiert von den Radio free FM Auszubildenden und Praktikanten.

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"Es kommt einfach und dann ist ein neues Lied da"

Rod Fritz Live!

Man fragt sich immer, wie schreiben eigentlich Künstler ihre songs? Bei Rod Fritz ist das eine ganz einfache Sache.

Rod Fritz war heute hier bei uns im Studio und hat ein kleines Interview gegeben und danach hier live eingespielt.

Rod ist ein australischer Singer-Songwriter aus Tasmanien. Er lebt aber jetzt mittlerweile 3 Jahre in Deutschland in Biberach und geht zur Zeit auf Tour in Deutschland.

Wir wollten von ihm wissen, was ihn hier nach Deutschland verschlagen hat, wie er zur Musik gekommen ist, wie er seine Songs schreibt und noch weiteres erfahrt ihr im Podcast oben rechts! 

Zum Vormerken: am 22. Februar spielt er in Ulm.

Artikel 13 ist vorerst abgewendet

Artikel 13

Kaum ein Thema hat das Internet so in Atem gehalten wie der neueste Entwurf zur Änderung der Datenschutzgrundverordnung, die einen Uploadfilter offiziell erlaubt hätte. Aktivisten, Influencer, Content Creator und sogar die EU-Parlamentarier Julia Reda und Martin Sonneborn protestieren öffentlich gegen die Neuerung und ziehen Millionen von Internetnutzern mit. Doch auch innerhalb des Europatags kommen Zweifel auf - am 19. Januar wird erneut über den Entwurf debattiert und nachdem keine Einigung erzielt werden kann, wird der Artikel auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt. Radio Free FM hat sich ebenfalls über Artikel 13 schlau gemacht.

Schreiben Sie noch von Hand?

Im Zeitalter der Digitalisierung werden Schülerinnen und Schüler immer mehr auf elektronische Eingabemöglichkeiten getrimmt. Darunter leidet die Lesbarkeit ihrer Handschrift, wie Experten für Schrift und viele Lehrer berichten. Teils seien Klassenarbeiten in der Mittelstufe und Oberstufe kaum noch zu korrigieren. Unter anderem spricht sich der Bayrische Realschullehrerverband weiterhin dafür aus, im Digitalisierungsprozess die Handschrift nicht zu vergessen. Zum Tag der Handschrift am 23. Januar hat sich Radio Free FM Meinungen von Experten eingeholt.

eSports-Bund Deutschland e.V. tritt Bündnis gegen Homophobie bei

Gegen Homophobie!

Die Freude ist groß beim Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg e.V., als der eSport-Bund Deutschland e.V. (ESBD) bekannt gibt, dass dieser dem Bündnis gegen Homophobie beitritt und Homophobie in Onlinespielen klar und deutlich den Kampf ansagt. Als Vertreter der Interessen von Organisationen wie dem Dresdner Team ALTERNATE aTTaX oder H2K Gaming, dem Halbfinalisten der League of Legends-Weltmeisterschaften 2016, möchte der ESBD den E-Sport auf sportfachlicher und gesellschaftlicher Ebene weiterentwickeln und besser etablieren.

Der E-Sport folgt damit dem Beispiel des Fußballs, zu dessen Einfluss wir ein Interview mit Johannes Blankenstein vom Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg e.V. geführt haben.

Das Wechselbad der Gefühle

DEL Wintergame in Köln

Freud und Leid sind meist nicht weit von einander entfernt. So auch in der heutigen Ausgabe von Crushed Ice. Währrend das DEL Wintergame zwischen den Kölner Haien und der Düsseldorfer EG ein Eishockeyfight der Extraklasse war, läuft es bei den Ulmern zur Zeit nicht so rund. Im Interview mit Devils-Stürmer Peter Brückner sind wir auf Spurensuche gegangen. 

Den Abschluss liefert AEV-Torhüter Markus Keller. Bei den Panthern läuft es diese Saison richtig gut und heute Abend um 18:00 Uhr steht der Showdown gegen Brause München an. Warum es bei den Augsburgern so gut läuft, und wie die Chancen gegen München stehen? Hört selbst!

Erfahrungen am rechten Rand mit Franziska Schreiber im Roxy

Autorin Franziska Schreiber. Foto: Europa Verlag

Am Abend des 16. Januars 2019 empfing das Ulmer Roxy die ehemalige Landesvorsitzenden der Jungen Alternative in Sachsen Franziska Schreiber. Dabei las sie aus ihrem Buch “Inside AfD”, welches über ihren Weg in die AfD, die Zeit darin und schlussendlichen ihren Ausstieg handelt. Das Buch kam bereits im vergangenen Sommer heraus und wird seitdem als Enthül-lungsbuch beworben.
Mitunter groß waren insofern auch die Erwartungen neuen Einblick in die Entwicklung der, nun auch vor kurzem vom Verfassungsschutz als Prüffall eingeordnete, Partei zu gewinnen, sowie zu verstehen, wieso eine junge Frau von damals 23 Jahren sich für diese Partei begeistern konnte.
Auffällig an ihrer Story ist der immer wiederkehrende Narrativ der persönlichen Bindung und Beziehungsgeschichte. Auch nach dem Austritt aus der AfD, wie sie auch im Interview mit Radio Free FM betonte, versteht sie ihren Weg vor allem als psychosoziale Ereignisgeschichte und weniger als eine Entwicklung ihrer politisch-ideologischen Überzeugungen. So verortet Schreiber sich heute als Sozialliberale, was Schreiber jedoch nicht wirklich als Veränderung zu ihrer früheren Einstellung versteht.
Trotz dieser scheinbaren ideologischen Konstante sucht man vergeblich nach einer Reflexion auf einen ideologischen Nährboden den gerade ihr eigener Liberalismus womöglich geboten hat. Teilweise liest sich ihre Beschreibung der AfD als eine von völkischen Nationalisten gekaperten Partei, so als ob es unerklärlich sei, dass ausgerechnet diese, unter Bernd Lucke als liberal-konservativ gegründeten, Partei diesem Prozess durchlaufen hat.
Diese Überbetonung der sozialen Dimension ihrer Aktivitäten führt aber auch zum vielleicht fruchtbarsten Teil ihrer Darstellung, nämlich ihre Position bezüglich des richtigen Umgangs mit AfD-Sympathisanten. Diese zeichne vor allem eine diffuse Wut aus, welche nur durch beständige menschliche Zuwendung kuriert werden könnte. Eine klare Absage erteilt sie jedoch den Stimmen die ein menschlich, persönliches Einlassen auf Personen mit politischer Annäherung verbinden wollen.
Was die Leser ihres Buches nur vermuten konnten, durften ihre Zuhörer im Roxy dann selbst in Erfahrung bringen. Vor ihnen stand eine selbstbewusste, artikulierte junge Frau die nicht nur ihre Stimme gefunden hat, sondern auch eine Mission für die nächsten Jahre. Ihr Ratschlag wie mit AfD-Wählern und Sympathisanten persönlichen umgegangen werden sollte, und das zugleich die gleiche freundliche aber bestimmte Haltung, niemals zu politischen Kompromissen oder rechter Diskurserweiterung führen darf, bleiben leider weiterhin von Bedeutung, wo doch die Strategie etablierter Parteien bisher war, selbst einen Rechtsruck vorzunehmen.
Das leider eine Reflexion über die ideologischen Voraussetzung für eine völkisch Nationalistische Partei, welches ein liberal-konservatives Milieus geboten hat und weiter bietet ausbleibt, mindert den Gewinn den die Veranstaltung und ihr Buch bietet leider ein wenig. Der Einblick in die psychosoziale Lage von AfD-Mitglieder lohnt sich dennoch.

Den Beitrag inklusive Teile unseres Interviews mit Franziska Schreiber könnt ihr rechts in der Audioleiste runterladen.

 

"Durchhalten Jungs!"

Andy Susemihl Live!

Gitarrenkünste, Gesangsstudium und Rock. Die Rede ist von Andy Susemihl. Auf Tour mit U.D.O, danach dann noch auf seiner Scheibe Gitarre gespielt und im Vorprogramm von Guns'n'Roses unterwegs. 1995 ging es für ihn nach L.A. und von dort aus widmete er sich dann vermehrt seinen Soloalben. 

Er selbst schreibt vor allem auf Englisch, trotzdem hat er auch 2015 auch ein deutschsprachiges Album veröffentlicht. Am 15. März 2018 erschien sein letztes Album "Elevation". 

Doch was für Projekte stehen dieses Jahr an? Wie sehr lebt er das Rockstarleben? Warum vor allem auf Englisch? Fragen über Fragen! Antworten liefert das Interview! 

Was halten Sie von Neujahrsvorsätzen?

Nach Silvester haben wir die Bewohner von Ulm gefragt, was sie von Neujahrsvorsätzen halten und ob sie sich selbst welche gesetzt haben. Dabei haben wir verschiedene Leute aus allen Altersgruppen befragt. Während die Ergebnisse der Umfrage relativ eindeutig ausfielen, waren die Erklärungen der befragten Personen sehr variabel und interessant. 

Das wird man doch noch sagen dürfen!

Kommentar von Diego Guiness zum Shitstorm gegen die Journalistin Nicole Diekmann

Es braucht schon eine anständige Portion Naivität, wenn man sich noch wundert über die ausfallenden, menschenfeindlichen Reaktionen, die eine antifaschistische Parole im Deutschland des Jahres 2019 hervorruft. Als die Journalistin Nicole Diekmann am 1. Januar "Nazis raus" auf ihrem privaten twitter-Account postete, folgte der braune Shitstorm unverzüglich. Gewalt-, Mord-, und Vergewaltigungsdrohungen hagelten auf Diekmann ein. Rhetorische Spielchen von Seiten der Empörten, welche die eigene nazistische Sympathie zu verdecken suchten, in dem sie semantische Versteckspielchen versuchten, konterte Diekmann dabei mit sarkastischer Abgeklärtheit. Natürlich wusste Diekmann, dass der Satz, Ja, alle die den Grünen kein Wahlkreuz gäben seien Nazis, nur für weitere Empörung sorgen würde. Diesmal auch jenseits des klar narzisstischen Lagers. Das Leute die sonst gerne vom Land der Dichter und Denker reden, keinen Sinn für ironische Stilmittel haben, ist dabei eigentlich so erwartbar, wie die Einsicht, dass "Nazis raus" keine geographische sondern eine politisch, und zwar demokratisch antifaschistische, Aufforderung ist.

Zu Recht wurde von diversen Kommentaren – vornehmlich von Frauen – die frauenfeindliche Dimension der Gewaltfantasien bemerkt. Nicht das nicht jede antifaschistische Positionierung wohl damit rechnen muss auf deutschsprachigen Social Media Plattformen von rechtsextremen und rechtspopulistischen Kräften angegangen zu werden. Dennoch sind die gewaltverherrlichenden Ausbrüche nicht nur mit Bezug auf sexuelle Gewalt vor allem gegen Frauen gerichtet.
Jenseits der Frage wie eine betroffene Persone mit einer Situation wie die Diekmanns umgehen sollte, bleibt die antifaschistische Solidarität im Umgang mit rechtsextremen Shitstorms auch eine zivilgesellschaftliche, demokratische Pflicht. Situationen wie die in die Nicole Diekmann versetzt wurde, darf nicht ausschließlich außerhalb einer demokratischen Zivilgesellschaft betrachtet werden. Lasst euch nicht den Mund von Rechtextremen und ihren Steigbügelhaltern verbieten. Lasst euch auch über eure eignen Ängste und Sorgen nicht die Solidarität mit anderen vergessen. Schließt euch zusammen, stützt euch gegenseitig, und sprecht lauter denje. Dann bleibt euch die Spucke nicht weg, sondern bleibt für alle Menschenfeinde reserviert.

 

"Wir wollen Burgau dominieren"

Die Offensive der Devils trifft und trifft und triff. Bild: Willipics4u

Crushed Ice hat es beschwört! Die Donau Devils sind auf Rang 1. Das nächste 6 Punkte Wochenende ist Geschichte: 6:3 gegen Reichersbeuern und 4:2 gegen Farchant. Peter Brückner hat letzte Woche schon verraten, dass das Ziel ist, als erster in die Playoffs zu gehen. Das heißt ein Sieg heute Abend gegen Buchloe, am Sonntag gegen Burgau und ein Erfolg nächste Woche gegen Kempten sind gleichbedeutend mit dem ersten Tabellenplatz. 

Naja bringt ja alles nichts, im Endeffekt musst du die Punkte in der Eishalle holen und dann noch am besten im Derby am Sonntag in Burgau! Dafür am Mikrofon Devils-Trainer Robert Linke und Verteidiger Sebastian Koberger! 

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